kinder lieben echtes fruchtjogurt

nach vielen lehreinheiten mit meinen mosambikanischen studentInnen habe ich diese woche wieder einmal mit österreichischen kindern gearbeitet. es war mir eine große freude! zuerst hab‘ ich sie mit grünem o-saft, in würfel geschnittenem apfel, augenbinden und kluppen auf der nase beim schokoladeessen und anderen gemeinheiten sensorisch hinters licht geführt. dann mehr

etiketten, pferde und multidemensionen

eigentlich wollte ich mich ja zurückhalten und meinen senf nicht dazugeben. heute ist das fass aber übergelaufen. ich habe gestern im radio gehört, dass unser österreichischer „pferdefleischskandal“ in deutschland „etikettierungsskandal“ heißt. das finde ich viel besser. erstens weniger reißerisch und zweitens passender. es geht ja nicht darum, dass pferdefleisch das mehr

konventionalisierung

pfuh, hab‘ ganz schön viel gelesen in letzter zeit. und geschrieben. und recherchiert. den bio-schmäh von clemens arvay zum beispiel. oder den bio-bluff von hans-ulrich grimm. und noch zirka zehn titel, die in ein ähnliches horn stoßen. weiters veranstaltungen besucht, wo’s auch unausweichlich ein thema war: die konventionalisierung von bio. mehr

sto(ß)suppe

katholischer sozialisierung sei dank für diese fastenköstlichkeit!bei uns gab es sie jeden aschermittwoch und karfreitag: die stosuppe, auch stoßsuppe geschrieben. wie ich kürzlich lernte, ist sie schon in oberösterreich unbekannt. das rezept ist von der mostviertler oma überliefert. es ist denkbar einfach und binnen fünf minuten fertig. hier das rezept mehr

marmalade, die ganz echte!

eigentlich mag katharina keine organgenmarmelade. sie hat dennoch welche gemacht, in gewohnt und geliebt enthusiastischer manier. sehr zum glücke von klaus. klaus liebt orangenmarmelade. und ich liebe klaus. als es dann in schönbrunn noch pomeranzen abzugeben gab, war das wochenendprogramm fix. jetzt sind wir müde, aber sehr glücklich. nach zwei stunden mehr

organisch düngen ist wie stillen

mein landwirtschaftliches laientum ermöglicht mir unorthodoxe assoziationen. biologisch bewirtschaftete böden sind wie gestillte säuglinge. nuckeln an der brust ist anstrengender als saugen am flaschenzuz. in bio-böden müssen die nährstoffe über ein gutes zusammenspiel mit den mikroorganismen erst aufgeschlossen werden. in der konventionellen landwirtschaft kriegt der boden stickstoff, phosphor und kalium mehr

ein slow-food-tag, herrlich!

ohh, das war ein schöner tag gestern! zwölf stunden slow-food, wörtlich wie übertragen. wir haben die, abwesenheits- und babybedingt länger ausgesetzte mädels-probieren-neue-essstätten-aus-runde wieder aufleben lassen. start war beim schrittesser am tormarkt. frühstücken. köstlich frühstücken (schinken, speck, käse, ei). und da sind wir gleich zum ersten mal pickengeblieben, trotz der lehnenlosen mehr

schweihnachtsbratenfreude

eine etwas verspätete weihnachtsgeschichte: ein mir bekanntes ehepaar, 65-70 jahre alt, gesundheitsbedingte „körndlfresser“ mit großer freude am seltenen fleischkonsum, wurde zu weihnachten 2012 zu labonca-neukunden. (ja, wegen meiner freudigen berichte.) für den schweihnachtsbraten entschied man sich für die niedrigtemperaturmethode. die zwei standen also am 25.12. beide (!) um 3 uhr mehr