haben wir alles falsch gemacht?

kürzlich bat mich ein freund, gut-, nachhaltig-, gerne- und low-carb-esser, um meine meinung zu obiger publikation (volltext). das ist sie: lieber …, das paper, das du mir geschickt hast, hat für mich (und wohl auch für dich) kaum neuigkeitswert: man kann der wissenschaft oft auch nicht trauen, weil sie selektiv mehr

lieblingsessen-empirie (nachtrag …

… zum geschmacksalon) ich fange jeden kinderworkshop mit folgenden drei fragen an (ja, auch aus forschendem interesse, klar!)1. wie heißt du?2. was isst du am liebsten?3. was ist dein lieblingsgetränk? folgende nennungen kamen am sonntag (n = 25, nicht alle haben alle fragen beantwortet):[1. tut hier nichts zur sache]2. „kann mehr

kinder lieben echtes fruchtjogurt

nach vielen lehreinheiten mit meinen mosambikanischen studentInnen habe ich diese woche wieder einmal mit österreichischen kindern gearbeitet. es war mir eine große freude! zuerst hab‘ ich sie mit grünem o-saft, in würfel geschnittenem apfel, augenbinden und kluppen auf der nase beim schokoladeessen und anderen gemeinheiten sensorisch hinters licht geführt. dann mehr

etiketten, pferde und multidemensionen

eigentlich wollte ich mich ja zurückhalten und meinen senf nicht dazugeben. heute ist das fass aber übergelaufen. ich habe gestern im radio gehört, dass unser österreichischer „pferdefleischskandal“ in deutschland „etikettierungsskandal“ heißt. das finde ich viel besser. erstens weniger reißerisch und zweitens passender. es geht ja nicht darum, dass pferdefleisch das mehr

konventionalisierung

pfuh, hab‘ ganz schön viel gelesen in letzter zeit. und geschrieben. und recherchiert. den bio-schmäh von clemens arvay zum beispiel. oder den bio-bluff von hans-ulrich grimm. und noch zirka zehn titel, die in ein ähnliches horn stoßen. weiters veranstaltungen besucht, wo’s auch unausweichlich ein thema war: die konventionalisierung von bio. mehr

sto(ß)suppe

katholischer sozialisierung sei dank für diese fastenköstlichkeit!bei uns gab es sie jeden aschermittwoch und karfreitag: die stosuppe, auch stoßsuppe geschrieben. wie ich kürzlich lernte, ist sie schon in oberösterreich unbekannt. das rezept ist von der mostviertler oma überliefert. es ist denkbar einfach und binnen fünf minuten fertig. hier das rezept mehr

marmalade, die ganz echte!

eigentlich mag katharina keine organgenmarmelade. sie hat dennoch welche gemacht, in gewohnt und geliebt enthusiastischer manier. sehr zum glücke von klaus. klaus liebt orangenmarmelade. und ich liebe klaus. als es dann in schönbrunn noch pomeranzen abzugeben gab, war das wochenendprogramm fix. jetzt sind wir müde, aber sehr glücklich. nach zwei stunden mehr

organisch düngen ist wie stillen

mein landwirtschaftliches laientum ermöglicht mir unorthodoxe assoziationen. biologisch bewirtschaftete böden sind wie gestillte säuglinge. nuckeln an der brust ist anstrengender als saugen am flaschenzuz. in bio-böden müssen die nährstoffe über ein gutes zusammenspiel mit den mikroorganismen erst aufgeschlossen werden. in der konventionellen landwirtschaft kriegt der boden stickstoff, phosphor und kalium mehr