gut sein

heute geisterte ein video durch facebook, angeblich eine thailändische werbung. es begleitet einen mann, der gutes tut, einfach so. und nichts davon hat, außer dank, freude, liebe. ist das pathetisch? naiv? dumm? muss man sich schämen, wenn man jenseits der 20 immer noch glaubt, die welt könnte besser werden? belächeln mehr

wo ist die evidenz in der ernährungsforschung?

[der text ist in der ernährung heute 1/2014, einem fachmagazin des forum. ernährung heute – verein zur förderung von ernährungskommunikation, erschienen.] Es gab eine Zeit, da entschied ein Arzt nach seinem Gutdünken über die Behandlung. Ob sie wirksam war oder gar schädlich, stellte sich oft erst im Nachhinein heraus. Der mehr

nachhaltige ernährung, was ist das?

„nachhaltige ernährung“ steht auf meiner neuen visitenkarte des fibl, meines teilzeitarbeitgebers und träger des projektes schule des essens, an dem derzeit mein berufliches herz hängt. sie beschäftigt mich ja schon seit längerem, seit gut zwei jahren habe ich mich ihr gänzlich verschrieben – die erfahrungen aus zwei jahren mosambik waren mehr

„i’ve probably got the best job in the world!“

hätte ich kinder und kohle, würde ich sie (beide) in die vienna international school schicken. abgesehen davon, dass die ein unglaublich sympathisches learner profile und food design als unterrichtsfach (!) über mehrere jahre hinweg (!) haben, gibt’s dort eine lehrerin, die ein hammer ist: vor freude und leidenschaft sprühend, lustig, mehr

muttergebundene kälberaufzucht, bitte!

[das beitragsbild stammt aus der weiter unten genannten fibl-broschüre.] [und hinzufügen möchte ich diesen beitrag zum von katharina seiser wunderbarerweise ins leben gerufenen tierfreitag.] die milch. sie beschäftigt mich wieder einmal. beim fleisch ist mit den schweinen und neuerdings hendln von labonca und dem rind von der boa-farm mein umfassendes mehr

fleisch 2.0, die nächste: leberpastete

fleisch 2.0, der schwerpunkt unseres privaten kochjahres bedeutet, wir probieren tierteile, die an einem ganzen tier eben auch dran sind, die wir aber eher nicht so alle tag‘ essen oder wo wir sogar ein bisserl berührungsängste haben. auf jeden fall noch viel zu wenig zubereitung- und verarbeitungskompetenzen. wie zunge. oder mehr

kochen ist total anachronistisch!

wie schuppen ist mir das gerade vorher von den augen gefallen, als ich vom büro heimgeradelt bin. richtung homeoffice. was die zunge notwendig machte. die rindszunge. aber chronikalisch: wir befinden uns jetzt im fleischkonsum 2.0. heißt, wir nähern uns den nicht so alltäglichen teilen von tieren an. geröstete leber war mehr

orf | bewusst gesund | lutein | rezept kohlsuppe

hier das rezept für die – von mir modifizierte – portugiesische kohlsuppe (caldo verde, heißt übersetzt „grüne suppe“), aus dem beitrag zum thema „wintergemüse tut den augen gut“ in der orf-sendung „bewusst gesund“ am 11. Jänner 2014: zutaten (für 4 hauptspeisenportionen) und zubereitung: 1 kleine zwiebel 1 zehe knoblauch 3 mehr

sardinendilemma, deppertes!

ich stecke in einem nuri-dilemma, und das ärgert mich gerade wahnsinnig. vorigen sommer gewährte uns senhor antónio pinhal einblick in seine fabrik, in der die nuri-sardinen hergestellt werden. ich hoffe, die reportage irgendwo möglichst breit-öffentlich unterzubringen, deshalb hier nur eine kürzestzusammenfassung: nuri-sardinen sind ein gourmetprodukt, fast reine handarbeit, die pinhais-konservenfabrik mehr

ich wollt‘, ich wär‘ ein hahn!

Zweinutzungsrassen. So nennt man bei den Hühnern jene Rassen, die sowohl eine passable Legeleistung als auch einen ordentlichen Fleischansatz haben. Sie waren die Vergangenheit und könnten die Zukunft sein. Hoffentlich. [der text ist kürzlich in der ernährung heute 3/2013, einem fachmagazin des forum. ernährung heute – verein zur förderung von mehr